So, nun also mal ein Lampedusa-Bericht.
Ich bin hier als Freiwillige des Lampedusa Sea Turtle Rescue Centers* und die Wohnung der Freiwilligen hat kein WiFi. Daher die zähe Berichterstattung 😉
Ansonsten wohnen wir hier luxuriöser als die Archelon-Freiwilligen (zumindest als sie damals gewohnt haben.)
Die Gruppe besteht größtenteils aus Italienern, was immer genügend Kaffee im Haus und stets leckeres Abendessen sicherstellt 😉
Der Rest der Bewohner sind Katzen, deren Zahl gerade etwas aus dem Ruder läuft, weil die Tierärzte mit dem Kastrieren nicht hinterher kommen.
Ich sehe die „Kein Füttern von Tieren deren weitere Tierarztkosten du nicht bezahlen willst“ Politik von PaV malwieder bestätigt und verbringe täglich einige Nachmittagsstunden mit Augen auswaschen, Ohren putzen und Entwurmungspaste füttern.
Für den Rest der Zeit hat Daniela bei mir und der australischen Freiwilligen ein kleines „Forschungsprojekt“ zu Environmental Enrichment und Stressreduktion in Auftrag gegeben. Die Zahl unserer Forschungsobjekte ist zwar begrenzt (im Moment befinden sich 9 Schildkröten im Rescue Center. Alle unter 33kg), aber es ist trotzdem nett, solche Themen zur Abwechslung nicht heimlich angehen zu müssen, sondern auch noch die Blutuntersuchungen bezahlt zu bekommen!
Dasselbe gilt für die „Turtle talks“ die Eirini, Joanne und ich in Athen (inoffiziell) für die Freiwilligen geben.
Und dann ist da natürlich noch italienisches Eis, Pizza, Pasta, Käse und Post release-Frühstück am Hafen. Sollte ich in Sri Lanka Kilos verloren haben, ich wette sie sind bereits wieder zurück! 😉 :

“nur ein kleiner Abendsnack” haben sie gesagt 
Espresso!!!! 
Roseneis 
Teamfrühstück 
*Mehr Infos auf englisch hier: https://www.lampedusaturtlerescue.org/